Filmabend: “Kommen Rührgeräte in den Himmel?”

  • Dienstag, 13. Juni 2017
  • Ort: K.I.K. (Kino im Kasten: Augustbebelstr. 20)
  • Zeit: 20.15 Uhr
  • kostenfrei

In welchem Verhältnis stehen wir zu unseren Erzeugnissen?
Und wie verändert sich diese Beziehung? Ist die innere Verbundenheit des Schöpfers mit seinem Werk die wesentliche Voraussetzung für ein gutes Produkt?
Wie gehen wir mit denen um, die unsere Gebrauchsgegenstände herstellen?
Und: ist es ethisch vertretbar, unseren Erzeugnissen das zu verweigern, was wir für uns selbst erhoffen – ein langes Leben?

Fragen? Antworten kannst du vielleicht im Kino finden!

Bienen Bienen Bienen!

Sonntag, 9.Juli 2017 14-18 Uhr

Treff: Apfelgarten Strehlen (Ecke Zellscher Weg / Teplitzer Straße)

Viel viel Arbeit der Biene steckt in einem Glas Honig.

Doch was passiert eigentlich zwischen dem Sammeln von Nektar und Honigtau und dem fertigen Honigglas? Was steckt da eigentlich drin? Was macht Honig so wertvoll? Wir besuchen den Imker Tobias im Apfelgarten Strehlen und schauen uns seinen Bienenstock genauer an. Danach geht es über einige kleinere Umwege in den tuuwi Garten um dort kleine Wohnplätze für unsere lieben Insekten zu errichten.

Ablauf:

14:00 Uhr Besichtigung einer Bienenbeute, Imkergespräch Wo: Apfelgarten Strehlen, Adresse: Ecke Zellscher Weg / Teplitzer Straße

16:00 Uhr gemeinsamer Spaziergang zum tuuwi-Garten ( hinter der StuRa-Baracke, George-Bähr-Str. 1e)

16:30 Uhr Wildbienenherbergen bauen (leere Konservendosen bitte mitbringen), Honig verkosten, gemeinsames Picknick im tuuwi-Garten

Bitte lange Kleidung tragen, auf Parfüms verzichten und Haare mit Zopf oder Tuch zurückbinden. Für ein kleines Picknick ist gesorgt, doch bringt gern noch etwas von zu Hause mit. .-)

Campuswanderung

photo: Luisa Pauline Zenker

Donnerstag, 24. Juni 2017 10 Uhr

Treff: Garten hinter der StuRa-Baracke

Wir laden euch heute zum Kennenlernen unseres TUUW-Gartens hinter die Stura- Baracke ein. Wir werden gemeinsam mit Naturfarben malen, Duftsäckchen mit garteneigenen Kräutern füllen, picknicken und Tee trinken.

Um 13 Uhr wandern wir dann in die bunte Welt der Pflanzen unseres Campus. Manchmal glaubt man, es gäbe heimische und fremdländische Pflanzen. Doch schaut man genauer hin, gibt es viele Ähnlichkeiten und die Herkunft spielt keine Rolle mehr. Gleichgültig, ob der Wind oder reisende Menschen sie hergebracht hat, nun wachsen sie hier. Einige von ihnen schon seit tausenden von Jahren!

Habt ihr Lust?

Wir freuen uns mit euch gemeinsam zu wandeln!

Bücherzelle 2.0

Weil eine noch lange nicht genug ist und weil wir in der Grundschule gelernt haben: Lesen ist wichtig!

Action ist gefragt: wir suchen eine Handvoll motivierter Menschen, die sich daran wagen, die Bücher-Tausch-Zelle 2.0 zu ihrem Projekt zu machen!

Im Rahmen des quix Projektes (Geld von der Uni für studentische Projekte) wurde von einer Crew (viel Motivation und damals ausbaufähigen handwerklichen skills) die erste linkselbische Bücher-Tausch-Zelle an die Uni gebracht. Eine schick umgebaute Telefonzelle, welche prominent platziert vor dem HSZ trohnt! Dort kann jedermensch ausgelesene Bücher einsortieren und sich neues mitnehmen, sharing is caring.

Bis Ende des Jahres gibt es noch finanzielle Mittel zum Bau einer zweiten Bücherzelle, die passende Telefonzelle dazu steht auch schon bereit! Das Team der 1. BZ gibt es so nicht mehr, deswegen sind nun neue baulustige Menschen gesucht, die die BZ 2.0 zu ihrem Projekt machen wollen.  Wie handwerklich geschickt du bist, ist nicht unbedingt entscheidend, wichtig ist Lust und Laune was auszuprobieren. Erfahrungen der letzten Bau-Action haben gezeigt: alle skills sind hilfreich .-)

Die Bau-Crew steht als Wissensspeicher noch bereit, möchte ansonsten aber allen neuen Interessierten freie Hand lassen.

Rauchzeichen zur Interessensbekundung an:  Buecherschraenke@lists.riseup.net

LET’S FETZ!

Dresden: wohin mit all dem Müll?

Exkursion zur Biologisch-Mechanischen Abfallaufbereitungsanlage Dresden

Habt ihr euch schon mal gefragt wohin eigentlich der viele Müll in den orangenen Dresdner Müllfahrzeugen verschwindet? Für den Restmüll der Landeshauptstadt können wir euch nun eine Antwort geben. Am 28.04. unternahm die Umweltkommission der TU einer Exkursion zur Biologisch-Mechanischen Abfallaufbereitungsanlage (BMA) auf dem Hammerweg im Stadtteil Hellerberge. Die BMA wird von einer Tochtergesellschaft der Stadtreinigung Dresden betrieben und verarbeitet seit ihrer Gründung 2001 pro Jahr ganze 85.000 Tonnen Restmüll aus dem Stadtgebiet Dresden. Der Bau kostete rund 21 Mio. € und derzeit sind 17 Mitarbeiter angestellt. Die BMA verwertet nur den Restmüll der Stadt- die Inhalte der anderen Mülltonnenarten werden in separaten Anlagen verarbeitet.

Circa 50 Müllautos jeden Tag liefern innerhalb weniger Stunden je 8-10 Tonnen Müll in der Anlage ab. photo: Theresa Zakrzewski

Als „Schließmuskel der Gesellschaft“ zielt die BMA darauf ab, den angelieferten Müll bestmöglich energetisch zu verwerten- in diesem Fall ihn zu verbrennen um die so frei gewordene Wärmeenergie ins Stromnetz einzuspeisen. Der Dresdner Restmüll besteht zu 41,5% aus organischem Material, weshalb diese Art der Energiegewinnung die effektivste darstellt. Weitere Bestandteile sind beispielsweise Kunst- und Verbundstoffe (13,7%) sowie Papier, Pappe und Kartonagen (10,3%) (Stand 2015). Die Dresdner Anlage übernimmt in diesem Prozess die Aufbereitung- die eigentliche Verbrennung findet hauptsächlich in Kraft- und Zementwerken statt.

Ein Kran befördert den angelieferten Müll zu einer Lucke (vorn links) durch die er auf Förderbändern zu den Rotteboxen gelangt. photo: Theresa Zakrzewski

Die Aufbereitung umfasst zwei Schritte: die biologische Behandlung und die mechanische Behandlung. Nach Ankunft des Restmülls in der Anlage wird er mithilfe eines Krans zum Vorzerkleinerer transportiert und von dort über einen zweiten Kran und Förderbänder zu sogenannten Rotteboxen (Maße: 30x5x5m). In diesen wird der Müll auf eine Temperatur von 50-55°C erwärmt und von unten mittels Ventilatoren durchlüftet. Unter diesen Bedingungen können die bereits im Müll enthaltenen Mikroorganismen mit ihrer Arbeit beginnen: Sie zersetzen die organischen Kohlenstoffe im Müll und entziehen ihm dabei Wasser (34% der eigentlichen Masse), welches durch das Belüftungssystem abgeführt wird. Nach circa 7 Tagen ist der Prozess abgeschlossen und das Material getrocknet. Es wird jetzt als „Mischstabilat“ bezeichnet.

Im zweiten Schritt wird der Müll mehrfach mechanisch sortiert. In einem ersten Durchgang der Dichtetrennung wird auf Luftherden das leichte („Leichtfraktion“) vom schweren („Schwerfraktion“) Material getrennt. Die Schwerfraktion (20% des ursprünglichen Mülls) durchläuft eine zweite Dichtetrennung in der Leichtgut und Staub herausgefiltert werden sowie die Metallabtrennung. Für Eisen werden hierbei Magneten eingesetzt, für alle Nicht-Eisen-Metalle eine Art Trommel mit einem dynamischen Magnetfeld. Was jetzt noch von der Schwerfraktion übrig bleibt nennt sich „Mineralische Fraktion“, und wird nicht verbrannt, sondern auf der Deponie direkt neben der BMA angelegt. Aus der Leichtfraktion wird ebenfalls das Metall abgetrennt. Hiernach heißt das Material „Trockenstabilat“ (50% des ursprünglichen Mülls). Dieses Trockenstabilat wird schließlich verbrannt (Heizwert von 13-16 MJ/kg) und dadurch zur Energiegewinnung eingesetzt.

Eine mögliche Form des transportfertigen Trockenstabilats. photo: Theresa Zakrzewski

Leider wird die Arbeit der Angestellten der BMA durch den falschen Umgang mit Müll erschwert: Besonders in den Müllgroßbehältern (Tonnen mit 1100 l Volumen) landen nicht nur Teppiche oder verschiedenste Elektronikgeräte sondern auch Sessel, Matratzen oder Kühlschränke. Alles was in die Tonnen passt wird hineingestopft, obwohl es zumeist auf den Wertstoffhof gehört. Auch Batterien oder Energiesparlampen gehören aufgrund ihrer Inhaltsstoffe auf keinen Fall in den Restmüll, landen aber immer wieder auf den Förderbändern der Aufbereitungsanlage. Dort können sie nicht vollständig herausgefiltert werden (im Fall der Energiesparlampen gar nicht), gelangen dadurch in das Trockenstabilat, werden verbrannt und die Giftstoffe als Gase in die Umwelt freigesetzt. Um solche ungewollten Nebeneffekte zu umgehen, orientiert ihr euch am besten an den Hinweisen direkt auf der Mülltonne. Zusätzlich hat die Stadt Dresden auf ihrer Homepage ein kleines Abfall-ABC eingerichtet (siehe unten stehender Link), in dem ihr alphabetisch sortiert nach Müll-Begriffen (zum Beispiel „Medikament“) suchen und alles Wichtige über deren Entsorgung erfahren könnt. Am besten ist es natürlich, wenn wir alle versuchen von vorn herein so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Dann muss sich auch keiner um dessen Entsorgung kümmern.

Abfall-ABC der Stadt Dresden: https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/abfall-stadtreinigung/abfall-abc.php

Quellen:

Exkursion zur BMA am 28.04.2017

Homepage der Stadtreinigung Dresden: https://www.srdresden.de/ueber-uns/anlagen/ [Stand: 23.05.2017]

Unusual Coffee Table: Science Café with TUD-UNU FLORES PhDs

Not all usual courses hold the chance to get in touch with research that tries to connect local and global phenomena. But that is highly necessary to understand the meaning and importance of studying at a university like TUD.

In the lecture series “7 Billion Chances” we opened up the room for discussion once again: By involving PhD students of the United Nations University/TUD and the audience of the course. And not in a frontal lecture but in a Science Café, a real atmosphere for conversation.

5 different tables, 5 different fields of research, 4 covered SDGs (e.g. Life on Land, Water) and 6 motivated PhD students! It was a chance to gain main insights in research and science as well as to have a discussion about all kinds of questions one can have about the disparity of global and local .

Thank you very much for having taken part!