Von der Umwelt zur Unswelt

Die tiefgreifenden Veränderungen, welche wir Menschen am Planeten Erde vornehmen, haben in der Wissenschaft dazu geführt, dass inzwischen ein ganzes geologisches Zeitalter nach uns benannt wurde – das Anthropozän. Es löst das Holozän – übersetzt “Das völlig Neue” – ab und lässt namentlich zumindest etwas besser erkennen, was maßgebend für das Zeitalter ist: der Mensch. Was das für unser jetziges Leben bedeutet und welche Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung bestehen, hat im gestrigen Vortrag der Umweltringvorlesung (UM)WELTBILDER – Weltansichten, Werte und Wirklichkeiten in Kooperation mit dem Institut Integrale Prof. Dr. Reinhold Leinfelder von der Freien Universität Berlin beschrieben.

Geprägt wurde der Begriff Anthropozän im Jahr 2000 von Prof. Dr. Paul J. Cruzen und er bedeutet, dass der Mensch entscheidenden Einfluss auf das Erdsystem hat. Er wirkt sogar als geologische Kraft. Der größte Teil der Erdoberfläche hat eine menschliche Veränderung erfahren. Wir haben die Meere überfischt. Wir sorgen für höhere Erosionsraten von Böden. Wir haben den CO2-Gehalt in der Atmosphäre in die Höhe getrieben. Nur noch ein Viertel der eisfreien Oberfläche ist noch tatsächliche Wildnis. Wir haben die Populationsdichte der auf der Erde lebenden Arten um 60 % reduziert. Und das alles innerhalb von wenigen hundert, wenn es um die momentane Intensität menschlichen Einflusses geht, sogar innerhalb der letzten 70 bis 80 Jahre. Dabei stellen die Menschen nur 0,01 % der vorhandenen Biomasse unseres Planeten dar.

Seit circa 1950 stellt man in der Geologie einen unverhältnismäßig starken Anstieg menschlicher Eingriffe und Hinterlassenschaften fest. Im Boden finden sich Rückstände von Beton und Industrieasche. Überall ist Plastik. Und natürlich ist auch der radioaktive Fallout messbar. Eine Technosphäre ist entstanden, die bereits erste Technikfossilien hervorgebracht hat. Übrigens könnte man die gesamte Erdoberfläche mit einer Schicht aus Stücken mit einem Gewicht von 50kg pro m² vollständig bedecken. Das entspräche der Masse der von uns geschaffenen Technosphäre.

Prof. Reinhold Leinfelder stellte in seinem Vortrag sehr plastisch dar, wie allumfassend der Mensch sich auf der Erde ausgebreitet und sie in Besitz genommen hat. Wir haben sie in einen schrecklichen Zustand gebracht. Nicht länger dürfen wir uns hinter Ausreden verstecken- kein “Was richte ich allein schon aus?”, kein “Der Klimawandel existiert nicht”, kein “Aber es sind doch die Anderen schuld”. Unser Verhältnis zur Umwelt muss neu ausgerichtet und die positiven Aspekte unserer Anstrengungen zum Schutze des blauen Planten hervorgehoben werden. Nachhaltigkeit muss neu definiert werden- aus den drei im Brundtland-Bericht definierten Sphären muss ein ganzheitliches Bild werden: Ökonomie, Soziokultur und Erdsystem dürfen nicht nur unsere Umwelt sein, sondern müssen, so Leinfelder, zur “Unswelt” werden.

Behandeln wir die Erde wie eine Stiftung, mit einem Zweck und einem Kapital. Werden wir endlich aktiv, führen wir die Kreislaufwirtschaft ein. Nutzen wir Bildung und eigenes Handeln als Möglichkeit für Sinnstiftung in unserem Leben. Das Anthropozän ist weniger ein eigenes Weltbild als eine neue Sicht auf die Welt und so brauchen wir eine komplexere, systemische Sicht auf die Dinge, keine aus dem Zusammenhang gerissenen Einzelaspekte. Die Wissenschaft hält verschiedenste komplexe Versionen der Zukunft der menschlichen Rasse für uns bereit, auch negative. Und tatsächlich war das Menschenzeitalter bisher eher von unseren negativen Handlungen geprägt. Doch das muss nicht so bleiben. Welche Zukunft wir letztlich haben, entscheiden wir selbst!

Eine noch zugespitztere Version des Anthropozäns, das Kapitalozän, stellt Prof. Dr. Harald Lesch in seinem Vortrag an der TU Ilmenau vom 02.12.2018 vor:

“Das Kapitalozän – Erdzeitalter des Geldes” von Prof. Dr. Harald Lesch

Text: Theresa Zakrzewski
Foto: Henning Wagenbreth

Mit Konsum die Welt verändern? Zu Risiken und Nebenwirkungen von Nachhaltigkeit im Alltag.

Sicher haben sich viele Leute, die etwas Gutes für unsere Umwelt und ihren Schutz tun möchten, schon mal diese Frage gestellt. Und die meisten sind davon überzeugt, dass man mit dem Kauf der richtigen Dinge, mit kritischem Konsum, eine Menge bewegen kann. Wer das jedoch denkt liegt falsch. Zumindest ist das die Meinung von Jörg Bergstedt von der Projektwerkstatt Saasen. Seit Jahrzehnten lebt er bereits ausschließlich von Supermarktwaren aus dem Müllcontainer. Von unser Konsumgesellschaft und dem dahinterstehenden Kapitalismus hält er herzlich wenig. Das gibt er auch gleich in der Begrüßung vor seinem Vortrag diesen Mittwoch in der Umweltringvorlesung Nochmal kurz die Welt retten – Nachhaltiger Alltag II zu verstehen:

“Das wird ein schlechter Abend für alle, die glauben, durch Konsum die Welt retten zu können”.

Er beginnt seine Ausführungen mit einem Süßigkeiten-Beispiel: Auf der Verpackung der Guten Schokolade der Initiative Plant for the Planet findet sich der Spruch, “Stück für Stück die Welt retten”. Dieser Spruch steht stellvertretend für all das, was Konsum-Kritik sicher nicht kann: große Dinge bewegen. Im Laufe seines Vortrages desillusioniert Herr Bergstedt mit seinen Ansichten sicher einige Anwesende im Hörsaal, auch wenn er deutlich sagt, dass es sich eben nur um persönliche Ansichten handelt. Entscheidet selbst, wie sehr ihr euch von ihm überzeugen lassen wollt. Alternativen zum klassischen nachhaltigen Konsum bietet er jedenfalls an.

Das Wichtigste vorweg: Auch Jörg Bergstedt gesteht einem bewussten Konsumverhalten einen gewissen Einfluss auf Veränderung ein. Aber er ist eben viel geringer als gedacht und sehr unspezifisch, manchmal auch negativ. Die Risiken und Nebenwirkungen stehen auf keinem Blatt Papier, sind dafür aber zahlreich und überraschend. Das Schlimme: Auch kein Konsum ist keine Lösung. Denn so lässt man die Gesellschaft mit ihrem schwergewichtigen Problem allein. Aber wie denn dann? Die Antwort auf diese Frage muss ganz bis zum Ende warten. Zuerst demontiert unser Referent sehr drastisch und nachdrücklich Stück für Stück unser wohlgeformtes Bild der Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit durch bewussten Konsum.

Das Problem an der Konsumkritik

Grundproblem der Konsumkritik ist das, was sie mit uns KonsumentInnen macht: Sie gibt uns das Gefühl, mit unserer Nachfrage das Angebot beeinflussen zu können. Tatsächlich ist es jedoch anders herum: Die Produktionssphäre legt das Angebot fest und steuert damit die Nachfrage. Viele Bedürfnisse entwickelt man komischerweise erst, wenn es ein Produkt gibt, das sie bedient. Diese Macht-Illusion des kritischen Konsums stellt uns zufrieden und gibt den ProduzentInnen die Mittel in die Hand, weiterzumachen wie bisher. In ihrer Eigendynamik blendet Konsumkritik viele Problembereiche aus. In Deutschland ist der Kauf von Bio-Lebensmitteln etwas für Menschen mit verhältnismäßig viel Geld, denn die ökologisch produzierten Lebensmittel kosten oft wesentlich mehr als ihr konventionelles Pendant. Autos mit Umweltplaketten sind tendenziell neuere Modelle und oft teurer als alte, gebrauchte Autos ohne Zulassung für die Plakette. So wird laut Bergstedt eine ganze Bevölkerungsschicht kategorisch von der Fahrt mit dem Auto in die Innenstadt ausgeschlossen, weil sie sich die teuren, umweltfreundlichen Autos nicht leisten kann. Zugespitzt gesagt wird der Umweltschutz etwas für die Reichen unter uns. Dabei ergaben Untersuchungen des Umweltbundesamtes, dass der Konsum von Menschen mit besseren finanziellen Mitteln zu signifikant größeren Umweltschäden führen als der Konsum von ärmeren Menschen, da diese insgesamt weniger konsumieren (können).

In der Werbung sieht Bergstedt eine Quelle der Verfestigung traditioneller Geschlechterrollen: Es sind immer Frauen, die beim Einkaufen gezeigt werden, wenn es um Hinweise zu nachhaltigem Konsumverhalten geht. Das nötige Geld stammt noch immer von den Männern im Hintergrund. Bestimmte gesellschaftliche Probleme kann Konsum gar nicht beeinflussen: Krieg ist eine extreme Umweltbelastung, ebenso wie Automobilität. Beides lässt sich augenscheinlich kaum durch den Konsum eines fair und ökologisch produzierten Stückes Schokolade verhindern.

Zu Nebenwirkungen und Risiken

Jörg Bergstedt sagt, dass er den Aufstieg und Niedergang so mancher guter Idee zur Rettung von Natur und Umwelt gesehen hat. So wurden beispielsweise in den 70ern und 80er des letzten Jahrhunderts Foodcoops gegründet auf deren Basis Bioläden entstanden, die Mitglieder mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln versorgten. Als die Branche wirtschaftlich wuchs, koppelten sich die Läden von ihren GründerInnen ab, da sie lukrative Verträge mit dem Großhandel nur unter der Bedingung erhielten, keine Lebensmittel mehr an die Foodcoops zu liefern. Es ist die Kommerzialisierung jeder einzelnen guten Idee zu einem bestimmten Zeitpunkt, die Bergstedt im Laufe der Zeit immer wieder feststellen musste.

Und mit der Kommerzialisierung folgten weitere Missstände. Inzwischen betreiben auch ökologisch und nachhaltig wirtschaftende Betriebe Landgrabbing, Handelsstrecken sind durch die Aufnahme von „Kolonialwaren“ in das Sortiment extrem lang geworden und es wird kaum noch Wert auf Regionalität gelegt. Öko-Produkte sind oft noch weniger nachhaltig als konventionelle, weil sie oft in kleinen Mengen und mit unnötig vielen Plastikschichten versehen verpackt werden. Die Umweltbewegungen selbst sind ebenfalls von diesem Trend betroffen. Wo früher das Ehrenamt vorherrschte, gibt es heute oft bezahlte Stellen. Engagement und Werte gehen auf diese Weise verloren, Prioritäten werden anders gesetzt. Laut Bergstedt konzentrieren sich große Organisationen wie Campact nur noch auf Aktionen oder Themengebiete, die ihnen viele Spenden einbringen. Auch der Rebound-Effekt ist nicht zu unterschätzen. Dinge wie Leuchtmittel werden immer effektiver, verursachen weniger Kosten im Verbrauch und werden deshalb häufiger genutzt als vorher. Oder es werden Einsparungen in einer Konsumbereich durch Mehr-Konsum in anderen Bereichen wieder ausgeglichen.

Besser machen

Doch wohin mit den eigenen Bemühungen, wenn nicht in Konsum, wie uns die Produzenten vermitteln wollen? Glücklicherweise weiß unser Referent hierauf eine Antwort und erklärt im letzten Teil seines Vortrages, auf was es wirklich ankommt, wenn man gesellschaftlich etwas in Richtung Nachhaltigkeit bewegen will. Um die Kommerzialisierung zu verhindern oder wieder aus ihr auszubrechen, müssen wir als KonsumentInnen wieder Einfluss auf die Produktionssphäre erlangen, sie in unseren Besitz bringen. Das klingt recht marxistisch, bringt aber unweigerlich mehr Selbstbestimmung für ein nachhaltigeres Leben und wird bereits praktiziert. In einigen Städten liegt beispielsweise die Energieversorgung wieder in BürgerInnenhand und die Solidarischen Landwirtschaften (SoLaWi) leben erfolgreich Direktvermarktung vom Bauernhof zu den VerbraucherInnen. Letztes Jahr haben wir im Rahmen einer Exkursion eine solche SoLaWi, den Schellehof bei Pirna, besucht und bei der Ernte geholfen. Den entsprechenden Artikel findet ihr hier.

Neben verhältnismäßig passivem Konsum und Wählen sollten wir außerdem mehr auf direct actions setzen, wie Blockaden, Streiks oder Proteste. Und schließlich muss die soziale Frage in die ökologische Frage integriert werden. Wenn wir wollen, dass sich jede/r für Umweltschutz interessiert und ihn gutheißt, muss dieser unabhängig vom finanziellen Status möglich sein und sollte keine Gesellschaftsschichten ausschließen. Und wer trotzdem nicht die Finger von der Konsum-Kritik lassen möchte, sollte sich zumindest gut überlegen, wohin das Geld gesteckt wird. Nämlich nicht in die Blackbox Kapitalismus, sondern dorthin wo wirklich aktiv etwas für die Zukunft unseres Planeten getan wird.

Hier könnt ihr den vollständigen Vortrag von Jörg Bergstedt am 09.01.2019 anhören:

Teil 1:

Teil 2:

Text: Theresa Zakrzewski
Foto: Burhan Khawaja auf pixabay

Brainfood zum Jahresende in den URVs

Montag und Mittwoch fanden die letzten Veranstaltungen unserer beiden Umweltringvorlesungen für dieses Jahr statt. Während der Uni-Ferien machen auch wir eine Pause und nutzen die Gelegenheit, euch vorher noch von unseren aktuellen Veranstaltungen diese Woche zu berichten.

Am 17.12. stellte in der Umweltringvorlesung (UM)WELTBILDER das Konzeptwerk Neue Ökonomie aus Leipzig seine Arbeit vor. Das Konzeptwerk sieht die momentan herrschende Wirtschschaftsform als ein Werkzeug, welches Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung hervorbringt und mit der Schädigung von Umwelt und Natur zusätzlich unsere Lebensgrundlage angreift. Der Verein strebt jedoch an, durch Wirtschaft allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Darum muss eine neue Wirtschaftsform her. Um dieses Ziel in die Tat umzusetzen, verwirklicht das Konzeptwerk Projekte, arbeitet mit sozialen Bewegungen zusammen, betreibt Bildungsarbeit und berät Interessierte zu alternativen Wirtschaftsformen.1
In der Vorlesung stellten nun zwei Mitglieder des Vereins verschiedene Postwachstumsideen aus einer feministischen Perspektive vor. Postwachstumsvertreter/innen sehen im Kapitalismus die Ursache für die Ungleichverteilung von Gütern, Ressourcen und Besitz sowie die Zerstörung unserere gesellschaftlichen und ökologischen Grundlagen. Die Ausrichtungen von Postwachstumsbewegungen sind vielfältig. Vereint sind jedoch alle in dem Gedanken, dass es einer grundlegenden Veränderung des Geldsystems, der Situation in Pflege und Care* sowie der vorherrschenden Klima(un)gerechtigkeit bedarf. Dafür braucht es eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Tranformation mit konkreten politischen Maßnahmen wie einer Co2-und Vermögenssteuer, der Einführung von Grund- aber auch Maximaleinkommen.
Im weiteren Verlauf der Vorlesung wurde unter anderem näher auf die Problemstellung der feministische Ausprägung von Postwachstum eingegangen. In der mitteleuropäischen Kultur leisten in erster Linie Frauen die meist unbezahlte Reproduktionsarbeit und Care-Tätigkeit, während Männer immer einer bezahlten Erwerbsarbeit nachgehen. Die Care-Arbeit erhält derzeit viel zu wenig gesellschaftliche Anerkennung- dabei muss ein Mensch rund ein Viertel seiner Lebenszeit gepflegt werden. Abschließend wurden die großen Ziele des Konzeptwerkes formuliert: globale und ökologische Gerechtigkeit, Teilhabe für Alle und die Transformation der Gesellschaft, verbunden mit einem Verzicht auf Wachstum. Es folgte eine rege Diskussion zwischen Referentinnen und Publikum.

Am 19.12. war in der Umweltringvorlesung NOCHMAL KURZ DIE WELT RETTEN? – Nachhaltiger Alltag (II) Laura Trölenberg vom Wandelwerk Umweltpsychologie zu Gast und erklärte, wie unterschiedliche Verhaltensweisen zu unterschiedlich großen ökologischen Fusßabdrücken, also CO2-Emissionen, führen. Die wichtigsten im Vortrag vermittelte Erkenntnis betrifft “Big Points” und “Small Peanuts”. Die “Small Peanuts”, Kleinigkeiten wie das Nutzen von LEDs als sparsame Lichtquellen oder das Einsparen von Strom durch Ausschalten von nicht benötigten Lichtquellen, werden sehr gut kommuniziert, während die “Big Points”, beispielsweise der Verzicht auf Flüge oder das Beziehen von Ökostrom, verhältnismäßig unbekannt sind. Dabei bieten sie, wie der Name bereits sagt, ein weit größeres Einsparpotenzial von CO2 als die kleinen Maßnahmen.
Interessanterweise stellen gerade Studierende eine Gesellschaftsgruppe dar, die trotz ihres hohen Bidungsniveaus und eines weitern Horizontes einen überdurchschnittlich großen CO2-Ausstoß produziert, da sie später hohe Gehälter beziehen und viel reisen. Und laut Frau Trölenberg reicht es auch nicht, die Leute einfach über ihr umweltschädigendes Verhalten aufzuklären. Stattdessen wirkt hier die soziale Norm: “Wenn viele Leute das machen, sollte ich es auch machen.” Die Aussage, dass die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gestiegen ist, macht also wesentlich mehr Eindruck als der Vorwurf, dass Autofahren zur Erhöhung des Meeresspiegels führt. Relevant ist hierbei auch die Abwägung zwischen monetären Kosten und weiterem Aufwand für eine Verhaltensänderung im Verhältnis zum gewonenen Nutzen. Insgesamt sind für eine gewünschte Verhaltensänderung immer eine positive Darstellung der betreffenden Aspekte in Verbindung mit Lösungsorientiertheit des Vorgehens von Bedeutung.

Wer also in der Weihnachtspause bei all dem Essen auch eine kleine geistige Herausforderung sucht, kann sich damit auseinandersetzen, wer in der Verwandtschaft eigentlich für die Kindererziehung zuständig ist und wo man mit dem eigenen ökölogischen Fußabdruck steht.
In der zweiten Januarwoche finden dann wieder beide Vorlesungen wie gewohnt Montags (ab 07.01.2019) und Mittwochs (ab 09.01.2019) statt. Bereits Ende Januar ist das Wintersemester dann schon wieder zuende und die Klausuren stehen an. Wer die Gelegenheit nutzen möchte, um ihr/ sein Wissen zu einigen der interessanten Themen unserer Vorlesungen zu erweitern, hat nach den Weihnachtsferien noch drei Mal die Gelegenheit.

Bis dahin wünschen wir euch ruhige und fröhliche Feiertage mit euren Lieben!
Für den fleischlichen Weihnachtsbraten gibt es übrigens auch fantastische vegetarische Varianten, zum Beispiel auf Basis von Esskastanien und Pflaumen.

*Care steht für das “sich kümmern”/ Führsorge in allen gesellschaftlichen Bereichen

Foto: Lisa Larson-Walker auf slate.com

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1Konzeptwerk Neue Ökonomie: Über uns. o.A. Online im Internet: https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/ueber-uns/. Stand: 21.12.2018.

tuuwi-Jahresrückblick beim Winterhöck

Aller halbe Jahre wieder treffen sich die tuuwi-Mitglieder zu einem besonderen Anlass: das Höck. Höck ist Schweizer Mundart und bedeutet “geselliges Beisammensein”1. Letztes Wochenende, vom 14. bis 16. Dezember, gesellten wir uns also in der Natusschutzstation der NAJU Dresden auf dem Dachsenberg in der Dresdner Heide zum Winterhöck und widmeten uns Dingen, für die zwischen den täglichen Aktivitäten oder während des Plenum einfach keine Zeit ist.
Neben einem Hauptgebäude mit gut ausgerüsteter Küche, einem Aufenthaltsraum und Sanitäranlagen befinden sich auf dem Gelände des Dachsenberges (mit 280,5 Metern übrigens die höchste Erhebung der Dresdner Heide2) fünf Hütten zur Übernachtung für jeweils bis zu vier Personen und ein Lagerfeuerplatz. Viel Platz für freie Entfaltung und Geselligkeit! Erreichbar ist die Station sehr einfach mit dem Auto über Langebrück. Möchte man die Landstraße meiden, kann man aber auch, ausgehend vom Bahnhof Langebrück, dem schönen Waldweg “Ochsenkopf” zur Station folgen.

Ohne Lagerfeuer wäre es bei den winterlichen Temperaturen im Wald schnell zu kalt geworden.

Freitag kamen die ersten Teilnehmenden in Ruhe an, verräumten das Essen für die zwischenzeitlich 14 Anwesenden, erkundeten das Gelände und bekochten das erste Mal die Küche. Trotz der Nässe der vergangenen Tage war nach dem Abendbrot das Lagerfeuer schnell entzündet. Als Brennmaterial wurde Totholz aus dem umliegenden Wald gesammelt.

Fleißige Helferlein bei der Vorbereitung des Abendbrotes- vegetarisch und saisonal

Nach einem gemütlichen Frühstück begann Sonnabend-Vormittag der offizielle Teil des Winterhöcks mit einem Jahresrückblick über die verschiedenen Aktivitäten der tuuwi und unsere Umweltringvorlesungen, beispielsweise die Umweltringvorlesung PROTEST, POLITIK, PROVOKATION. Was bewegt die Umweltbewegungen? oder die Projekttage Precious Plastic. Nach dem Mittagessen wurden an der frischen Luft in einem Gedankenspiel die Anbauverhältnisse von Lebensmitteln in der Steinzeit nachempfunden. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass oft erst die Globalisierung den Anbau von heute in Europa wachsenden, aber nicht heimischen Gemüse- und Obstsorten ermöglichte. Ebenfalls waren viele Pflanzen noch nicht kultiviert und Tiere nicht domestiziert. Vor 10.000 Jahren war das Essensangebot für heutige Verhältnisse weit spärlicher, aber auch einfach anders. Überlebt haben wir es scheinbar trotzdem.
Schließlich wurden die Pläne für unsere 30 Jahre-tuuwi-Feier im Mai 2019 weiter konkretisiert, bevor knurrende Mägen auf die beginnende Abendsbrotszeit aufmerksam machten. Auch dieser Abend endete gemeinschaftlich am Lagerfeuer- ganz wie in der Steinzeit. Der Sonntag wurde nur noch für Aufräumen und Abreise genutzt.

Konnte hier früher Weizen für unsere Nudeln, Pizza und Brot wachsen? Wohl nicht – Getreide war vor 10.000 Jahren noch gar nicht kultiviert.

Viel ist dieses Jahr bei der tuuwi passiert! Und nach diesem schönen Wochenende in Gemeinschaft können wir die Tür hinter 2018 zufrieden schließen und voll mit guten Ideen und Tatendurst ins nächste Jahr starten.
Die nächste Zusammenkunft dieser Art wird es erst in einem halben Jahr in Form des Sommerhöcks geben. Damit es dann wieder genug zum Auswerten und Rückblicken gibt, werden wir euch in der Zwischenzeit mit neuen Umweltringvorlesungen, Projekttagen und natürlich einem umfangreichen Programm zu unserer Festwoche anlässlich unseres 30-jährigen Bestehens versorgen.

Wir danken der Gesellschaft der Freunde und Förderer der TU Dresden, dass sie uns auch dieses Jahr wieder finanziell bei der Durchführung unseres Wintertreffens unterstützt hat.

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Text: Theresa Zakrzewski
Fotos: Jana Lintz, Theresa Zakrzewski

1Duden.de: Höck. 2018. Online im Internet: https://www.duden.de/rechtschreibung/Hoeck. Stand: 18.12.2018.
2NAJU: Naturschutzstation Dachsenberg. Online im Internet: http://www.naju-sachsen.de/index.php?article_id=12. Stand: 18.12.2018.


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Rückblick auf unsere Aktionswoche Globalisierung und Umweltfolgen

Gleich zum Auftakt der Aktionswoche “Globalisierung und Umweltfolgen” sind wir mit den Dokumentarfilmen Blood in the Mobile und Das Kongo-Tribunal in die Vollen gegangen und haben mit euch und unseren Experten über die faire Förderung von industriell relevanten Erzen diskutiert. Wir erfuhren, dass Transparenz in der Warenkette der Herstellung von Handys von zentraler Bedeutung für die Befriedung des Kampfes um Konfliktmineralien ist. Bisher entziehen sich Großunternehmen wie Nokia und viele andere jedoch dieser gesellschaftlichen Pflicht, trotz lebensgefährlicher, kriegsähnlicher Zustände in vielen Abbaugebieten. Auch wurden die gesellschaftlichen, oft stammesgeschichtlich bedingten Konflikte im Kampf um die industriell wertvollen Mineralien in all ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit verdeutlicht. In den auf die Filme folgenden Gesprächen mit Dipl.-Ing. M. Sc. Oscar Choque vom Ayni Verein für Ressourcengerechtigkeit e. V., Todi Rasolonjatovo vom Afropa e. V. und Cornelius Zunk vom Cradle to Cradle e. V. wurde schnell klar, dass wir als Verbraucher*innen letztlich ebenso wie die großen Unternehmen in der Verantwortung sind, wenn es darum geht, die Ungerechtigkeiten auf dem Gebiet der Ressourcengewinnung zu beenden und die vielen Konflikte zu befrieden. Mögliche Lösungsansätze stehen bereits in großer Zahl zur Verfügung- zum Beispiel der Kauf eines Fairphones statt eines konventionallen Smartphones.

Nach einer ersten Exkursion auf den Schellehof am 31. Oktober haben wir letzten Mittwoch eine Solidarische Landwirtschaft direkt hier bei Dresden besucht. Mit einer kleinen Gruppe Wissbegieriger machten wir uns auf den Weg zur Solidarischen Gemüsekoop Dresden “deinHof” bei Niederwartha. Ein kurzer Input zum Thema SoLaWi und der Vergleich mit dem zuvor besuchten Schellehof machten alle Anwesenden fit für den Hofbesuch. Vorort wurden wir von Gärtner Henri auf dem nur gering mechanisierten Hof mit 4 Hektar Land herumgeführt, erhielten Einblicke in die Produktions-und Funktionsweisen und wurden mit den Schwierigkeiten für kleine, nachhaltig wirtschaftende Betriebe wie diesen konfrontiert. So wird Sachsen beispielsweise von einem Hofsterben heimgesucht, verursacht durch richtig motivierte aber falsch umgesetzte Subventionierung der Landwirtschaft auf EU-Ebene- ausschließlich für Betriebe ab einer bestimmten Größe. Kleine Flächen als Junglandwirt*in zu erwerben ist fast unmöglich und bestimmte in der nachhaltigen Gestaltung von landwirtschaftlich genutzten Flächen übliche Strukturen wie Hecken verhindern die Subventionierung eines ganzen Hofes. Im Anschluss an den Rundgang machten sich einige Motivierte trotz schlechten Wetters daran, die gerade stattfindende Möhrenernte zu unterstützen.

Neue alte Klamotten und Papierblöcke gab es Freitag beim Kleidertausch

Unser Papierpilz-Workshop fand sowohl Donnerstag und als auch Freitag- parallel zum Kleidertausch, statt. Hier haben Studierende die Gelegenheit genutzt und ihre eigenen, individualisierten Papierblöcke gestaltet und gebunden.
Donnerstag Abend ging es nochmal an die frische Luft zum postkolonialen Stadtrundgang mit Dresden Postkolonial. Vom Jorge-Gomondai-Platz über das Japanische Palais bis hin zur Yenidze wurden die Spazierenden an die oft scheinbar versteckten, aber so bekannten Orte rassistischer Geschehnisse Dresdens geführt. Fazit: Wir befinden uns auf dem richtigen Weg, aber er ist noch verdammt weit. Eine ganz wichtige Wegzehrung: Nicht zu viel studieren, sondern mehr engagieren und politisch Stellung beziehen!* In Kürze findet ihr zu unserem Stadtrundgang einen eigenen Artikel auf dem tuuwi-Blog.

Auch der gemütliche Kleidertausch am Freitag fand großen Anklang bei den Studierenden. Jede Menge Kleidung wanderte auf Tische und Kleiderstände und von dort wieder in die Hände neuer glücklicher Besitzer*innen. Bei Musik und Plätzchen herrschte durchgängig gute Stimmung im Raum. Wir haben uns sehr über die rege Beteiligung gefreut und werden schon bald die nächste Kleidertausch-Party veranstalten!
Nachmittags wurde mit einem Vortrag zur Ressourcennutzung in Smartphones und einem anschließenden Repaircafé der Bogen zur filmischen Einführung in die Woche geschlagen. Dipl.-Inf. Julian Harttung von der TU Dresden  verdeutlichte die einzelnen Stationen des Lebenszyklus’ eines Smartphones von der Herkunft der Rohstoffe bis hin zum Recycling. Es folgte eine angeregte Diskussion. Im Rahmen des Repair Cafés zusammen mit Aktiven von Greenpeace Dresden konnten anschließend alte Smartphones auseinandergebaut und in ihrem Aufbau genauer unter die Lupe genommen werden. Auch hier waren viele interessierte Teilnehmende zugange.

Freitag nahmen wir nach vorherigem theoretischen Input den Aufbau von Handys unter die Lupe

Samstag schlossen wir die ereignisreiche Woche mit einem Argumentationstraining gegen rechte Ideologien im Umweltbereich mit Dr. Nils Franke ab. Der gut besuchte Workshop begann mit einer Bestimmung und Unterscheidung der Begriffe Rechtsextremismus und Rechtspopulismus und führte in die Blut und Boden-Ideologie des Nationalsozialismus und ihre Verknüpfung mit der Natur ein. Danach wurden die Teilnehmenden anhand praktischer Texte und Internetzitate für die Verwendung von rechter Sprache im Umweltbereich sensibilisiert. Mit Ende der Veranstaltung fühlten sich alle Anwesenden gut gerüstet für den zukünftigen Umgang mit rechten Äußerungen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schauen wir auf die Aktionswoche zurück und freuen uns auf die nächsten tuuwi-Aktivitäten: Im Frühjahr 2019 findet Teil 2 des Sensenworkshops zu insektenfreundlichen Wiesen statt. Nach der Theorie kommt nun die Praxis an der Sense!
Und ein besonderes Highlight: tuuwi turns 30!! Im Mai 2019 feiern wir unser 30-jähriges Bestehen mit euch. Eine Woche lang Spaß mit und rund um Nachhaltigkeit. Über Neuigkeiten halten wir euch natürlich hier auf dem Laufenden.

*Buchempfehlung der Rundgang-Initiator*innen: Arndt, Susan; Ofuatey-Alazard, Nadja (Hrsg.) (2011): Wie Rassismus aus Wörter spricht. Kerben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Münster: Unrast Verlag.

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Text: Theresa Zakrzewski
Fotos: Jana Lintz

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Aktiv werden für Ressourcen-Schutz

Die kommende Woche vom 19. bis 24. November steht im Zeichen der Veränderung. Zum Thema “Globalisierung und Umweltfolgen” gestalten wir sechs spannende Tage für euch mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten. Allen gemeinsam sind die Omnipresenz des anthropologischen Einflusses auf unserer Umwelt und die mit ihm einhergehenden tiefgreifenden Veränderungen. Für das Decken unseres Bedürfnisses nach Kommunikation in sozialen Netzwerken sterben in anderen Ländern Menschen. Für das Stillen unseres Ressourcen- und Energiehungers wird der Meeresboden in 4000 Metern Tiefe nach Mangan-Knollen abgesucht. Für die ständige Verfügbarkeit neuer und billiger Kleidung im globalen Norden werden ganze Ökosysteme vergiftet.

Mittwoch: Exkursion zur Solidarischen Landwirtschaft “Dein Hof” (Quelle: www.dein-hof.de)

Zeit klar Tisch zu machen und eine Wende einzuleiten! Ein Schwerpunkt unserer Aktionswoche ist deshalb der Abbau von natürlichen Ressourcen. Man unterscheidet hierbei zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen. Erneuerbare Ressourcen wachsen in der Spanne eines Menschenlebens vollständig und gleichwertig nach, in einem Kreislaufsystem. Gute Beispiele sind Fisch- und Waldbestände.1 Allerdings kann der Mensch diesen Zyklus unterbrechen, indem er einen zu großen Teil der Ressourcen auf einmal verbraucht und keine Regeneration stattfinden kann. So gilt ein großer Teil aller Fischarten als maximal befischt, einige auch als überfischt2 und damit in ihrer Existens bedroht.

Nicht erneuerbare Ressourcen regenerieren sich zwar ebenfalls, aber in sehr viel längeren Zeitspannen als ein Menschenleben. Dazu gehören klassischerweise mineralische Rohstoffe wie Eisen oder Nickel und die traditionellen Energieträger wie Öl oder Gas.1 Der Umgang mit diesen Ressourcen sollte also wohl bedacht stattfinden. Das Prinzip Cradle to Cradle (Von der Wiege zur Wiege) verfolgt den Ansatz, Verbrauchs- und Gebrauchsprodukte so herzustellen, dass sie nach ihrer Nutzung möglichst vollständig wieder in den Produktionskreislauf eingehen können.3 Dieser Gedanke wurde von der Politik auch in Form des Kreislaufwirtschaftsgesetzes festgehalten. Aufgrund der schwammigen Formulierungen hat es allerdings nicht die notwendigen Auswirkungen auf die deutsche Industrie.

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Donnerstag: Kleiner Papierpilz-Workshop

Die Aktionswoche der tuuwi bleibt nicht bei trockener Theorie und leeren Worten, sondern sorgt ganz praktisch für Veränderung. Wir setzen uns mit den nicht erneuerbaren Ressourcen und den vielfältigen Problemen auseinander, die ihr Abbau mit sich bringt. Die Filme “Blood in the Mobile” und “Das Kongo-Tribunal” (mit Input und Diskussion) visualisieren dies am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo. Aufgrund der dort abgebauten Konfliktminerale wird das Land zum Spielfeld militanter Gruppen und Großkonzerne. Der große Verlierer ist dabei die Bevölkerung. Wie wir diese Ungerechtigkeit beenden können und Ressourcen sparsam und sinnvoll einsetzen, zeigen wir euch in unseren anderen Formaten. Unter anderem erwarten euch ein Repair-Café, ein Kleidertausch, bei dem ihr ungeliebte Exemplare loswerden und neue Lieblingsstücke finden könnt und ein Stadtrundgang zur kolonialen Vergangenheit und postkolonialen Gegenwart in Dresden.
Also kommt vorbei, kommt ins Gespräch und werdet aktiv!

Einen Überblick zum bunten Programm der Aktionswoche GLOBALISIERUNG UND UMWELTFOLGEN findet ihr hier.

Ein umfangreiches Reportoire an Informationen rund um das Thema Ressourcen findet ihr auf der Internetseite des BUND.
Ressourcen sind dieses Jahr auch das Schwerpunktthema der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage (SEBIT). Noch bis zum 27. November könnt ihr verschiedenste Formate zum Thema besuchen.

Text: Theresa Zakrzewski

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[1] Lexikon der Nachhaltigkeit (2015): Ressourcen. Online im Internet: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/ressourcen_1698.htm. (Stand: 16.11.2018).
[2] Food and Agriculture Organization of the United Nations (2016): 2016. The State of World Fisheries und Aquaculture. Contributing to Food Security and Nutrition for all. Online im Internet: http://www.fao.org/3/a-i5555e.pdf. (Stand: 15.11.2018).
[3] Cradle to Cradle e.V. (2018): Kreisläufe. Online im Internet: https://c2c-ev.de/c2c-konzept/kreislaeufe/. (Stand: 16.11.2018).