“Wir müssen was tun!” – Vom Umweltwiderstand zur offiziellen Hochschulgruppe
Während zu DDR-Zeiten Umweltprobleme keineswegs offen thematisiert werden durften, kommen sie nun immer mehr zur Sprache.
Während das Engagement der Studierenden und Mitarbeitenden der TUD zuvor kritisch beäugt wurde, leistete dieser Druck einen Beitrag zum Zugehörigkeitsgefühl zu der Gruppe: Sie verstanden sich als eine Art Widerständler*innen, die sich gegen das Schweigen zu Umweltproblemen auflehnten. In den nun folgenden Jahren organisierte sich die Gruppe strukturiert und begann, sich allmählich in die Universitätsstrukturen einzubringen.
Dabei entstanden das erste tuuwi-Logo und der erste Flyer, die ein Symbol ihres Engagements wurden. Parallel dazu entwickelten sie erste Bildungsangebote, die es ermöglichten, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen ins Gespräch zu bringen. 1993 erhielt die Gruppe schließlich die offizielle Anerkennung als Hochschulgruppe durch den Kanzler – ein wichtiger Schritt, der ihre Arbeit trotz der schwierigen Anfänge festigte und eine Legitimation brachte, um zukünftige Umweltthemen am Campus einzubringen.
Eine Galerie mit mehr Material und weiteres folgen…
Umweltuniversität
Wie die tuuwi schon 1990 eine Transformation der Lehre forderte
Zum Vertiefen steht folgendes zum Download (.pdf) bereit:
- ein erstes Konzeptpapier von 1990 (noch auf Schreibmaschiene)
- ein Kurzkonzept von 1990
- einen umfassenden Artikel Anfang der 1990er auch über die Genese und Prozess der Konzeption von M. Göhler; T. Grischek und R. Schimming





