Initiative
„Bildung für morgen mit Energie von gestern?“

Am 21.01 haben wir gemeinsam mit dem Referat „WHAT“ des StuRa einen Kubus eingeweiht, der zeigt, welche Menge CO2 von der TU Dresden allein in zwei Minuten produziert wird.

Beim Entwickeln der Idee hatten wir eine grobe Vorstellung, wie groß der Einfluss unserer Bildung auf den Klimawandel ist. Das Erlebnis, das Volumen dieses Kubus zu erfahren, ändert jedoch noch einmal deutlich die Perspektive. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass der Kohlendioxidgehalt in der Luft nur 0,04 Prozent beträgt und schon in dieser Konzentration einen solch starken Einfluss hat.

Der Anspruch unserer Uni ist, für die Zukunft zu lehren und zu forschen. Das Bild, welches nach außen kommuniziert wird, ist eines von weißen Reinräumen und von durch die Gänge der SLUB streifenden Studierenden.

Die Realität ist aber, dass die Kohlebagger in der Lausitz, im Leipziger Land und im Rheinland Tag und Nacht laufen, damit unsere Uni mit Energie versorgt wird. Dass Wälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden. Und damit zur Verstärkung des menschengemachten Klimawandels beitragen. In dieser Minute.

Dass es auch anders geht, zeigen die Ruhr-Uni-Bochum, die Leuphana Universität in Lüneburg oder die Universität Tübingen. Alles Unis, welche sich schon heute mit 100% Ökostrom versorgen.

Daher sind unser Ziele:

  • Erneuerbare Energieversorgung der TU Dresden mit 100% Ökostrom
  • Autofreier Campus & Mobilität: Wir setzen uns für einen Campus ein, der nicht von PKWs dominiert wird, die zudem jede Menge CO2, Feinstaub und andere Abgase produzieren. Auch die Vermeidung von Dienst- , insbesondere Flugreisen bietet großes Potential, weniger Treibhausgase zu verursachen.
  • Ein Bewusstsein für mehr Klimagerechtigkeit, das bedeutet, dass die Folgen der Erderwärmung – welche global ungleich verteilt sind – von uns, den Verursachenden unter anderem finanziell getragen und gemildert werden müssen.

Verantwortung für diese Entscheidungen trägt das Land Sachsen, welches wir hiermit auffordern, diese Veränderungen endlich anzugehen!

Und natürlich brauchen wir Deine Unterstützung! Schreib uns! Komm zu unseren Plena oder diskutier’ diese Themen in deiner Fakultät – im Fakultätsrat, Fachschaftsrat oder mit deinen KommilitonInnen.

Denn gemeinsam können wir etwas ändern!

Weitere Informationen und Quellen:

Presse und Rezeption