Unser Umsonstladen ist im Sommer 2026 an den Start gegangen!
Umsonstladen eröffnet!
Unser Umsonstladen ist im Sommer 2026 an den Start gegangen!
Am 11. Juni waren auch die Fundamente abgebrochen und übrig blieb nur ein Haufen Ziegel.
Vorbei ist es mit dem charakteristischen Knarzen der Dielen, wenn man das Gebäude betrat und auch der ganz spezielle „Duft“ diesen Hauses ist nun ein letztes Mal in unsere Nasen gekrochen.
In den letzten Jahrzehnten war sie unser Zuhause und der tuuwi Garten wurde mit viel Liebe darum herum kultiviert.
Zudem war sie die Heimstätte von Ideen, wie unsere Uni mit Ökostrom zu versorgen oder eine Mensarevolution zu starten. Wir haben Klimacamps und Mitmachfeste geplant, unseren Kohlekubus darin gebaut und ein Baumpatenschaftsprojekt aus der Taufe gehoben. Auch wurden die Umweltringvorlesungen über Jahrzehnte in diesen heiligen Hallen gestaltet.
Aber im Grunde sind das nur wenige Projekte einer schier endlos langen Liste. Und das sicher nicht nur der tuuwi, vor allem auch des StuRa, der STAV, von Integrale und vielen anderen Hochschulgruppen.
Denn was noch viel wichtiger ist: Die Baracke hat Menschen zusammengebracht! Freundschaften gestiftet, die ein Leben halten und zu diversester romantischer Implikation geführt. Wir haben diskutiert, Tränen gelacht, uns verliebt und philosophiert.
Haben die Wände bemalt, Pflanzen für den Garten ausgesät und während einer Messe mit Ausstellern aus dem Rüstungsbereich „Waffeln statt Waffen“ gebacken.
Die Baracke – sie war ein kleines Utopia.
Wenn die Wände der StuRa-Baracke reden könnten, was hätten sie wohl zu erzählen?
Von einer liebevoll dekorierten Brandschutztür, die (entgegen jeglicher Brandschutzlogik) stets offen stand und mit allerlei Memes zum Thema bedacht wurde. Von elektrischen Leitungen, die nach Aussage der langjährigen Angestellten Frau Klaus und Frau Lippmann permanent am Limit seien und man dieses oder jenes elektrische Gerät nicht anschließen dürfe.
Von einer offenen Kommunikationskultur, jeden freien Raum mit Zetteln, Flyern, Plakaten und handschriftlichen Botschaften zu versehen.
Von einem Gemeinschaftszimmer mit Foodsharing, das lange Zeit gemäß seiner Wandfarbe „Grüner Bunker“ hieß – später „Wohnzimmer“ und zum Ende hin „Wohlzimmer“. Dass es dabei um einen wilden Rechtsstreit mit dem gleichnamigen Lokal in der Dresdner Neustadt ging, soll hier nur am Rande erwähnt sein.
Es bleibt zu hoffen, dass das neue Herz des Campus, das sogenannte „Projekthaus Zukunft“, ein ähnlich inspirierender Ort sein wird. Niemals glattgebügelt. Die Menschen dazu anstiften, die Uni zu gestalten und nichts als gegeben hinzunehmen.
Ein Haus zum mutig sein. Eines, dass Menschen kreativ macht. Und eines, dass Menschen zusammenbringt!
Farewell, liebe Baracke, beim Anblick deines Dahinscheidens hat es in unseren Herzen leise – Knack – gemacht. 😢 Aber dein ewiges Dielen-Knarzen wird noch sehr lang einen festen Platz in eben jenen Herzen haben!
Unser Garten, das legendäre tuuwi-Grillen, Protestkreuze im fahlen Neon-Licht.
Außerdem sehen Sie noch das sogenannte Wohlzimmer mit einer wohlkuratierten Auswahl feinstem Mobiliars.
Und natürlich der Bau unseres Kohlekubus, wo die Baracke als Ersatzleiter vorzüglichste Dienste erwiesen hat.
Abschließend ein Blick auf Bürotür und die im Notfall lebenswichtige Brandschutztür, sowie Sommerkino und ein Plenum im Garten.
Bleibt auf dem Laufenden, in dem ihr uns bei den anderen Kanälen folgt:
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Das Jahr ist nun erst ein paar Tage alt und es gibt schon Grund, zu feiern!
Denn seit dem 01.01.2023 haben wir an unserer Uni endlich Ökostrom!!! Und nicht nur das: Alle Hochschulen in Sachsen, Ministerien und landeseigenen Gebäude gleich noch mit dazu!
Viele Menschen haben in den letzten Jahren dafür gekämpft. Am Anfang, wie gegen Windmühlen. Man hat uns erzählt, das sei völlig unrealistisch. Und nun ist es doch passiert! Sicher ist deshalb noch nicht alles paletti. Bis zur Klimaneutralität ist es ein weiter Weg. Trotzdem ist das ein wichtiger Schritt. Und wenn man die Widerstände dagegen erlebt hat, ist das mehr, als wir vor ein paar Jahren zu träumen gewagt hatten.
Hier die offizielle Meldung des SIB.
Übrigens, wen die Details unseres ehemals „aussichtslosen“ Vorhabens interessieren, der findet im Anschluss eine ganz persönliche Geschichte hinter der Nachricht.
Gemeinsam mit dem Green Office feiern wir am 17.06. 16 – 21 Uhr auf der Wiese am Binder-Bau (neben dem TU-Was-Pfad, GPS: 51.027 13.727) eine fetzige Party!
Ein Kommentar von Mahlzahn
Lange wurde dieser Artikel aufgeschoben, aber nun ist es Januar und der Neujahrsvorsatz „kritischer denken“ noch frisch. Sollten sich Menschen davon diskriminiert fühlen, ist das ihr gutes Recht. Hin und wieder muss man das in Kauf nehmen.