Sind Elektroautos wirklich die Zukunft von morgen?

Die letzte Veranstaltung der Umweltringvorlesungen in diesem Semester behandelte das Thema Ressourcen(un)gerechtigkeit. Beate Schurath von INKOTA, Regionalstelle Sachsen berichtete in der Umweltringvorlesung NOCHMAL KURZ DIE WELT RETTEN? – Nachhaltiger Alltag (II) vom Ressourcenhunger der westlichen Welt, Tiefseebergbau und überhaupt nicht nachhaltigen Elektroautos.

Der globale Ressourcenhunger ist inzwischen schier unendlich. Seit 1980 steigt er kontinuierlich an. Und Deutschland gehört zu den größten Ressourcenkonsumenten überhaupt. Unter anderem liegt das auch an einer bestimmten Strategie der Bundesregierung. Sie versucht immer die besten Konditionen für Ressourcenimporte der Industrie auszuhandeln und stetige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die in den Abbauländern aus der Ressourcengewinnung entstehenden sozialen und ökologischen Konflikte werden ignoriert. Dabei ergeben sich aus dem Geschäft mit den Schätzen unserer Erde immer die gleiche Probleme:

  1. Je größer der Ressourcenverbrauch, in umso mehr teils hochsensbile Lebensräume dringt der Mensch mit seinen Maschinen vor, zum Beispiel geschützte Wälder oder die Tiefsee.
  2. Ressourcenabbau im extraktiven Sektor (klassische Energielieferanten wie Kohle und Erdöl, Nichteisenmetalle und Hochtechnologiemineralien) führt unter heutigen Bedingungen immer zur Missachtung von menschenrechtlichen und ökologischen Standards.

Ein weiterer sensibler Lebensraum, welchen die Industrie momentan für sich entdeckt, ist der Meeresboden in tausenden Metern Tiefe. Unterwasserbergbau wird für viele Staaten immer interessanter, da sich aus Manganknollen auf dem Meeresgrund viele für unsere zukunftsweisenden Technologien essentielle Bestandteile wie Lithium und Kobalt extrahieren lassen. Zahlreiche Wissenschaftler*innen warnen jedoch davor, dass bereits kleinste Eingriffe in ein so wenig erforschtes und fremdes Ökosystem zu gravierenden und bleibenden Negativauswirkungen führen könnten. So berichtete Beate Schurath von der Entnahme von Manganknollen-Proben zur wissenschaftlichen Untersuchung, durch die Sedimente vom Meeresboden aufgewirbelt worden waren. Wochen später hatte sich das Sediment noch immer nicht wieder abgesetzt und die Bodenstruktur hatte sich sichtbar verändert.

Aber auch an Land gibt es genügend Missstände. Bei der Vergabe von Abbaurechten werden Menschen von ihrem Land vertrieben, die Rechte indigener Völker mit Füßen getreten, überlebenswichtige Trinkwasserquellen vergiftet und der Grundwasserspiegel drastisch gesenkt. Widerstand durch die ansässige Bevölkerung wird zunehmend gewaltsam bekämpft.

Und was passiert mit dem Land, wenn der Ressourcenabbau beendet ist? Nichts. Bergbauanlagen beispielsweise hinterlassen riesige tiefe Krater, umgeben von kahlen, unwirtlichen Landstrichen. Das Gelände wird in Staaten wie Chile oder Peru – anders als in Deutschland – einfach sich selbst überlassen.

Die ausgesprochene Brisanz des Themas verstärkt sich durch ein Entwicklung, die gern als Instustrie 4.0 bezeichnet wird. Ihre großen Zukunftstechnologien sind alle höchst abhängig von seltenen Erden, die nur in kleinen Mengen im Boden zu finden sind und aufwändig gefördert werden müssen. Und auch wenn die Digitalisierung stetig voranschreitet, bringt der momentante Technologietrend keine Dematerialisierung mit sich, im Gegenteil. Wie Batteriezellen aus Elektroautos umweltschonend entsorgt oder ihre Bestandteile gar in den Stoffkreislauf reintegriert werden können, ist zum Beispiel bisher noch offen. Fest steht nur, es werden immer mehr Elektroautos produziert.

Kobalt, ein wichtiges Konfliktmineral, welches in erster Linie unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut wird, ist derzeit übrigens unersetzbar in der Produktion von Batterien. Und die Wissenschaft wird in den nächsten Jahrzehnten vermutlich keinen Weg finden, um die seltene Erde durch ein weniger problematisches Äquivalent zu ersetzen. Allein durch den Kobalt-Abbau im Kongo kommt es zu massiver Luft- und Wasserverschmutzung, Landenteignung, Kinderarbeit, gesundheitlichen Problemen durch Kobaltstaub sowie radioaktives Begleitgestein und vieles mehr.

Auf den Schultern Deutschlands lastet als großem Ressourcenimporteur also auch große Verantwortung. Leider kommen weder die deutsche Industrie noch die Politiker*innen dieser Verantwortung bisher nach. Und deshalb gab Frau Schurath den Anwesenden ein paar ToDos mit auf den Weg:

  1. Weniger ist mehr (Suffizienz): Einfach beim nächsten Handyvertrag kein neues Smartphone sondern ein gebrauchtes oder fair gehandeltes kaufen.
  2. Wer nutzt, trägt auch Verantwortung: Achtet darauf, welche Ressourcen in euren Produkten stecken und hinterfragt, wie sie dort hinkommen.
  3. Aktiv werden: Ein wichtiger Schritt zu mehr Ressourcengerechtigkeit ist eine transparente Produktionskette, mit der Firmen nicht erst im eigenen Werk Verantwortung übernehmen, sondern von Beginn an. Fragt bei den Produzent*innen nach, was sie für die faire Herstellung ihrer Produkte tun oder engagiert euch in Vereinen, die Menschenrechte im Bereich Ressourcen schützen und stärken wollen, wie INKOTA.

Interessante Links zum Thema

  • Environmental Justice Atlas (EJAtlas): Dieser digitale Weltatlas zeigt Konflikte durch Umweltaspekte auf der ganzen Welt, unterteilt nach den betroffenen Bereichen, wie Wassermanagement oder Abfallentsorgung.
  • Fair gehandelte Smartphones? Gibt es schon! Fairphone und Shiftphone machen es vor.
  • Blood in the Mobile: Der Film aus dem Jahr 2010 macht sich auf die abenteuerliche und gefährliche Suche nach den Ursprüngen der seltenen Erden in unseren Handys und wird fündig. Der damals noch branchenführende Konzern Nokia will vom Blut an seinen Handys jedoch nicht wissen.

Text: Theresa Zakrzewski
Bild: Film “Blood in the Mobile”

Von der Umwelt zur Unswelt

Die tiefgreifenden Veränderungen, welche wir Menschen am Planeten Erde vornehmen, haben in der Wissenschaft dazu geführt, dass inzwischen ein ganzes geologisches Zeitalter nach uns benannt wurde – das Anthropozän. Es löst das Holozän – übersetzt “Das völlig Neue” – ab und lässt namentlich zumindest etwas besser erkennen, was maßgebend für das Zeitalter ist: der Mensch. Was das für unser jetziges Leben bedeutet und welche Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung bestehen, hat im gestrigen Vortrag der Umweltringvorlesung (UM)WELTBILDER – Weltansichten, Werte und Wirklichkeiten in Kooperation mit dem Institut Integrale Prof. Dr. Reinhold Leinfelder von der Freien Universität Berlin beschrieben.

Geprägt wurde der Begriff Anthropozän im Jahr 2000 von Prof. Dr. Paul J. Cruzen und er bedeutet, dass der Mensch entscheidenden Einfluss auf das Erdsystem hat. Er wirkt sogar als geologische Kraft. Der größte Teil der Erdoberfläche hat eine menschliche Veränderung erfahren. Wir haben die Meere überfischt. Wir sorgen für höhere Erosionsraten von Böden. Wir haben den CO2-Gehalt in der Atmosphäre in die Höhe getrieben. Nur noch ein Viertel der eisfreien Oberfläche ist noch tatsächliche Wildnis. Wir haben die Populationsdichte der auf der Erde lebenden Arten um 60 % reduziert. Und das alles innerhalb von wenigen hundert, wenn es um die momentane Intensität menschlichen Einflusses geht, sogar innerhalb der letzten 70 bis 80 Jahre. Dabei stellen die Menschen nur 0,01 % der vorhandenen Biomasse unseres Planeten dar.

Seit circa 1950 stellt man in der Geologie einen unverhältnismäßig starken Anstieg menschlicher Eingriffe und Hinterlassenschaften fest. Im Boden finden sich Rückstände von Beton und Industrieasche. Überall ist Plastik. Und natürlich ist auch der radioaktive Fallout messbar. Eine Technosphäre ist entstanden, die bereits erste Technikfossilien hervorgebracht hat. Übrigens könnte man die gesamte Erdoberfläche mit einer Schicht aus Stücken mit einem Gewicht von 50kg pro m² vollständig bedecken. Das entspräche der Masse der von uns geschaffenen Technosphäre.

Prof. Reinhold Leinfelder stellte in seinem Vortrag sehr plastisch dar, wie allumfassend der Mensch sich auf der Erde ausgebreitet und sie in Besitz genommen hat. Wir haben sie in einen schrecklichen Zustand gebracht. Nicht länger dürfen wir uns hinter Ausreden verstecken- kein “Was richte ich allein schon aus?”, kein “Der Klimawandel existiert nicht”, kein “Aber es sind doch die Anderen schuld”. Unser Verhältnis zur Umwelt muss neu ausgerichtet und die positiven Aspekte unserer Anstrengungen zum Schutze des blauen Planten hervorgehoben werden. Nachhaltigkeit muss neu definiert werden- aus den drei im Brundtland-Bericht definierten Sphären muss ein ganzheitliches Bild werden: Ökonomie, Soziokultur und Erdsystem dürfen nicht nur unsere Umwelt sein, sondern müssen, so Leinfelder, zur “Unswelt” werden.

Behandeln wir die Erde wie eine Stiftung, mit einem Zweck und einem Kapital. Werden wir endlich aktiv, führen wir die Kreislaufwirtschaft ein. Nutzen wir Bildung und eigenes Handeln als Möglichkeit für Sinnstiftung in unserem Leben. Das Anthropozän ist weniger ein eigenes Weltbild als eine neue Sicht auf die Welt und so brauchen wir eine komplexere, systemische Sicht auf die Dinge, keine aus dem Zusammenhang gerissenen Einzelaspekte. Die Wissenschaft hält verschiedenste komplexe Versionen der Zukunft der menschlichen Rasse für uns bereit, auch negative. Und tatsächlich war das Menschenzeitalter bisher eher von unseren negativen Handlungen geprägt. Doch das muss nicht so bleiben. Welche Zukunft wir letztlich haben, entscheiden wir selbst!

Eine noch zugespitztere Version des Anthropozäns, das Kapitalozän, stellt Prof. Dr. Harald Lesch in seinem Vortrag an der TU Ilmenau vom 02.12.2018 vor:

“Das Kapitalozän – Erdzeitalter des Geldes” von Prof. Dr. Harald Lesch

Text: Theresa Zakrzewski
Foto: Henning Wagenbreth

Mit Konsum die Welt verändern? Zu Risiken und Nebenwirkungen von Nachhaltigkeit im Alltag.

Sicher haben sich viele Leute, die etwas Gutes für unsere Umwelt und ihren Schutz tun möchten, schon mal diese Frage gestellt. Und die meisten sind davon überzeugt, dass man mit dem Kauf der richtigen Dinge, mit kritischem Konsum, eine Menge bewegen kann. Wer das jedoch denkt liegt falsch. Zumindest ist das die Meinung von Jörg Bergstedt von der Projektwerkstatt Saasen. Seit Jahrzehnten lebt er bereits ausschließlich von Supermarktwaren aus dem Müllcontainer. Von unser Konsumgesellschaft und dem dahinterstehenden Kapitalismus hält er herzlich wenig. Das gibt er auch gleich in der Begrüßung vor seinem Vortrag diesen Mittwoch in der Umweltringvorlesung Nochmal kurz die Welt retten – Nachhaltiger Alltag II zu verstehen:

“Das wird ein schlechter Abend für alle, die glauben, durch Konsum die Welt retten zu können”.

Er beginnt seine Ausführungen mit einem Süßigkeiten-Beispiel: Auf der Verpackung der Guten Schokolade der Initiative Plant for the Planet findet sich der Spruch, “Stück für Stück die Welt retten”. Dieser Spruch steht stellvertretend für all das, was Konsum-Kritik sicher nicht kann: große Dinge bewegen. Im Laufe seines Vortrages desillusioniert Herr Bergstedt mit seinen Ansichten sicher einige Anwesende im Hörsaal, auch wenn er deutlich sagt, dass es sich eben nur um persönliche Ansichten handelt. Entscheidet selbst, wie sehr ihr euch von ihm überzeugen lassen wollt. Alternativen zum klassischen nachhaltigen Konsum bietet er jedenfalls an.

Das Wichtigste vorweg: Auch Jörg Bergstedt gesteht einem bewussten Konsumverhalten einen gewissen Einfluss auf Veränderung ein. Aber er ist eben viel geringer als gedacht und sehr unspezifisch, manchmal auch negativ. Die Risiken und Nebenwirkungen stehen auf keinem Blatt Papier, sind dafür aber zahlreich und überraschend. Das Schlimme: Auch kein Konsum ist keine Lösung. Denn so lässt man die Gesellschaft mit ihrem schwergewichtigen Problem allein. Aber wie denn dann? Die Antwort auf diese Frage muss ganz bis zum Ende warten. Zuerst demontiert unser Referent sehr drastisch und nachdrücklich Stück für Stück unser wohlgeformtes Bild der Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit durch bewussten Konsum.

Das Problem an der Konsumkritik

Grundproblem der Konsumkritik ist das, was sie mit uns KonsumentInnen macht: Sie gibt uns das Gefühl, mit unserer Nachfrage das Angebot beeinflussen zu können. Tatsächlich ist es jedoch anders herum: Die Produktionssphäre legt das Angebot fest und steuert damit die Nachfrage. Viele Bedürfnisse entwickelt man komischerweise erst, wenn es ein Produkt gibt, das sie bedient. Diese Macht-Illusion des kritischen Konsums stellt uns zufrieden und gibt den ProduzentInnen die Mittel in die Hand, weiterzumachen wie bisher. In ihrer Eigendynamik blendet Konsumkritik viele Problembereiche aus. In Deutschland ist der Kauf von Bio-Lebensmitteln etwas für Menschen mit verhältnismäßig viel Geld, denn die ökologisch produzierten Lebensmittel kosten oft wesentlich mehr als ihr konventionelles Pendant. Autos mit Umweltplaketten sind tendenziell neuere Modelle und oft teurer als alte, gebrauchte Autos ohne Zulassung für die Plakette. So wird laut Bergstedt eine ganze Bevölkerungsschicht kategorisch von der Fahrt mit dem Auto in die Innenstadt ausgeschlossen, weil sie sich die teuren, umweltfreundlichen Autos nicht leisten kann. Zugespitzt gesagt wird der Umweltschutz etwas für die Reichen unter uns. Dabei ergaben Untersuchungen des Umweltbundesamtes, dass der Konsum von Menschen mit besseren finanziellen Mitteln zu signifikant größeren Umweltschäden führen als der Konsum von ärmeren Menschen, da diese insgesamt weniger konsumieren (können).

In der Werbung sieht Bergstedt eine Quelle der Verfestigung traditioneller Geschlechterrollen: Es sind immer Frauen, die beim Einkaufen gezeigt werden, wenn es um Hinweise zu nachhaltigem Konsumverhalten geht. Das nötige Geld stammt noch immer von den Männern im Hintergrund. Bestimmte gesellschaftliche Probleme kann Konsum gar nicht beeinflussen: Krieg ist eine extreme Umweltbelastung, ebenso wie Automobilität. Beides lässt sich augenscheinlich kaum durch den Konsum eines fair und ökologisch produzierten Stückes Schokolade verhindern.

Zu Nebenwirkungen und Risiken

Jörg Bergstedt sagt, dass er den Aufstieg und Niedergang so mancher guter Idee zur Rettung von Natur und Umwelt gesehen hat. So wurden beispielsweise in den 70ern und 80er des letzten Jahrhunderts Foodcoops gegründet auf deren Basis Bioläden entstanden, die Mitglieder mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln versorgten. Als die Branche wirtschaftlich wuchs, koppelten sich die Läden von ihren GründerInnen ab, da sie lukrative Verträge mit dem Großhandel nur unter der Bedingung erhielten, keine Lebensmittel mehr an die Foodcoops zu liefern. Es ist die Kommerzialisierung jeder einzelnen guten Idee zu einem bestimmten Zeitpunkt, die Bergstedt im Laufe der Zeit immer wieder feststellen musste.

Und mit der Kommerzialisierung folgten weitere Missstände. Inzwischen betreiben auch ökologisch und nachhaltig wirtschaftende Betriebe Landgrabbing, Handelsstrecken sind durch die Aufnahme von „Kolonialwaren“ in das Sortiment extrem lang geworden und es wird kaum noch Wert auf Regionalität gelegt. Öko-Produkte sind oft noch weniger nachhaltig als konventionelle, weil sie oft in kleinen Mengen und mit unnötig vielen Plastikschichten versehen verpackt werden. Die Umweltbewegungen selbst sind ebenfalls von diesem Trend betroffen. Wo früher das Ehrenamt vorherrschte, gibt es heute oft bezahlte Stellen. Engagement und Werte gehen auf diese Weise verloren, Prioritäten werden anders gesetzt. Laut Bergstedt konzentrieren sich große Organisationen wie Campact nur noch auf Aktionen oder Themengebiete, die ihnen viele Spenden einbringen. Auch der Rebound-Effekt ist nicht zu unterschätzen. Dinge wie Leuchtmittel werden immer effektiver, verursachen weniger Kosten im Verbrauch und werden deshalb häufiger genutzt als vorher. Oder es werden Einsparungen in einer Konsumbereich durch Mehr-Konsum in anderen Bereichen wieder ausgeglichen.

Besser machen

Doch wohin mit den eigenen Bemühungen, wenn nicht in Konsum, wie uns die Produzenten vermitteln wollen? Glücklicherweise weiß unser Referent hierauf eine Antwort und erklärt im letzten Teil seines Vortrages, auf was es wirklich ankommt, wenn man gesellschaftlich etwas in Richtung Nachhaltigkeit bewegen will. Um die Kommerzialisierung zu verhindern oder wieder aus ihr auszubrechen, müssen wir als KonsumentInnen wieder Einfluss auf die Produktionssphäre erlangen, sie in unseren Besitz bringen. Das klingt recht marxistisch, bringt aber unweigerlich mehr Selbstbestimmung für ein nachhaltigeres Leben und wird bereits praktiziert. In einigen Städten liegt beispielsweise die Energieversorgung wieder in BürgerInnenhand und die Solidarischen Landwirtschaften (SoLaWi) leben erfolgreich Direktvermarktung vom Bauernhof zu den VerbraucherInnen. Letztes Jahr haben wir im Rahmen einer Exkursion eine solche SoLaWi, den Schellehof bei Pirna, besucht und bei der Ernte geholfen. Den entsprechenden Artikel findet ihr hier.

Neben verhältnismäßig passivem Konsum und Wählen sollten wir außerdem mehr auf direct actions setzen, wie Blockaden, Streiks oder Proteste. Und schließlich muss die soziale Frage in die ökologische Frage integriert werden. Wenn wir wollen, dass sich jede/r für Umweltschutz interessiert und ihn gutheißt, muss dieser unabhängig vom finanziellen Status möglich sein und sollte keine Gesellschaftsschichten ausschließen. Und wer trotzdem nicht die Finger von der Konsum-Kritik lassen möchte, sollte sich zumindest gut überlegen, wohin das Geld gesteckt wird. Nämlich nicht in die Blackbox Kapitalismus, sondern dorthin wo wirklich aktiv etwas für die Zukunft unseres Planeten getan wird.

Hier könnt ihr den vollständigen Vortrag von Jörg Bergstedt am 09.01.2019 anhören:

Teil 1:

Teil 2:

Text: Theresa Zakrzewski
Foto: Burhan Khawaja auf pixabay

Brainfood zum Jahresende in den URVs

Montag und Mittwoch fanden die letzten Veranstaltungen unserer beiden Umweltringvorlesungen für dieses Jahr statt. Während der Uni-Ferien machen auch wir eine Pause und nutzen die Gelegenheit, euch vorher noch von unseren aktuellen Veranstaltungen diese Woche zu berichten.

Am 17.12. stellte in der Umweltringvorlesung (UM)WELTBILDER das Konzeptwerk Neue Ökonomie aus Leipzig seine Arbeit vor. Das Konzeptwerk sieht die momentan herrschende Wirtschschaftsform als ein Werkzeug, welches Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung hervorbringt und mit der Schädigung von Umwelt und Natur zusätzlich unsere Lebensgrundlage angreift. Der Verein strebt jedoch an, durch Wirtschaft allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Darum muss eine neue Wirtschaftsform her. Um dieses Ziel in die Tat umzusetzen, verwirklicht das Konzeptwerk Projekte, arbeitet mit sozialen Bewegungen zusammen, betreibt Bildungsarbeit und berät Interessierte zu alternativen Wirtschaftsformen.1
In der Vorlesung stellten nun zwei Mitglieder des Vereins verschiedene Postwachstumsideen aus einer feministischen Perspektive vor. Postwachstumsvertreter/innen sehen im Kapitalismus die Ursache für die Ungleichverteilung von Gütern, Ressourcen und Besitz sowie die Zerstörung unserere gesellschaftlichen und ökologischen Grundlagen. Die Ausrichtungen von Postwachstumsbewegungen sind vielfältig. Vereint sind jedoch alle in dem Gedanken, dass es einer grundlegenden Veränderung des Geldsystems, der Situation in Pflege und Care* sowie der vorherrschenden Klima(un)gerechtigkeit bedarf. Dafür braucht es eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Tranformation mit konkreten politischen Maßnahmen wie einer Co2-und Vermögenssteuer, der Einführung von Grund- aber auch Maximaleinkommen.
Im weiteren Verlauf der Vorlesung wurde unter anderem näher auf die Problemstellung der feministische Ausprägung von Postwachstum eingegangen. In der mitteleuropäischen Kultur leisten in erster Linie Frauen die meist unbezahlte Reproduktionsarbeit und Care-Tätigkeit, während Männer immer einer bezahlten Erwerbsarbeit nachgehen. Die Care-Arbeit erhält derzeit viel zu wenig gesellschaftliche Anerkennung- dabei muss ein Mensch rund ein Viertel seiner Lebenszeit gepflegt werden. Abschließend wurden die großen Ziele des Konzeptwerkes formuliert: globale und ökologische Gerechtigkeit, Teilhabe für Alle und die Transformation der Gesellschaft, verbunden mit einem Verzicht auf Wachstum. Es folgte eine rege Diskussion zwischen Referentinnen und Publikum.

Am 19.12. war in der Umweltringvorlesung NOCHMAL KURZ DIE WELT RETTEN? – Nachhaltiger Alltag (II) Laura Trölenberg vom Wandelwerk Umweltpsychologie zu Gast und erklärte, wie unterschiedliche Verhaltensweisen zu unterschiedlich großen ökologischen Fusßabdrücken, also CO2-Emissionen, führen. Die wichtigsten im Vortrag vermittelte Erkenntnis betrifft “Big Points” und “Small Peanuts”. Die “Small Peanuts”, Kleinigkeiten wie das Nutzen von LEDs als sparsame Lichtquellen oder das Einsparen von Strom durch Ausschalten von nicht benötigten Lichtquellen, werden sehr gut kommuniziert, während die “Big Points”, beispielsweise der Verzicht auf Flüge oder das Beziehen von Ökostrom, verhältnismäßig unbekannt sind. Dabei bieten sie, wie der Name bereits sagt, ein weit größeres Einsparpotenzial von CO2 als die kleinen Maßnahmen.
Interessanterweise stellen gerade Studierende eine Gesellschaftsgruppe dar, die trotz ihres hohen Bidungsniveaus und eines weitern Horizontes einen überdurchschnittlich großen CO2-Ausstoß produziert, da sie später hohe Gehälter beziehen und viel reisen. Und laut Frau Trölenberg reicht es auch nicht, die Leute einfach über ihr umweltschädigendes Verhalten aufzuklären. Stattdessen wirkt hier die soziale Norm: “Wenn viele Leute das machen, sollte ich es auch machen.” Die Aussage, dass die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gestiegen ist, macht also wesentlich mehr Eindruck als der Vorwurf, dass Autofahren zur Erhöhung des Meeresspiegels führt. Relevant ist hierbei auch die Abwägung zwischen monetären Kosten und weiterem Aufwand für eine Verhaltensänderung im Verhältnis zum gewonenen Nutzen. Insgesamt sind für eine gewünschte Verhaltensänderung immer eine positive Darstellung der betreffenden Aspekte in Verbindung mit Lösungsorientiertheit des Vorgehens von Bedeutung.

Wer also in der Weihnachtspause bei all dem Essen auch eine kleine geistige Herausforderung sucht, kann sich damit auseinandersetzen, wer in der Verwandtschaft eigentlich für die Kindererziehung zuständig ist und wo man mit dem eigenen ökölogischen Fußabdruck steht.
In der zweiten Januarwoche finden dann wieder beide Vorlesungen wie gewohnt Montags (ab 07.01.2019) und Mittwochs (ab 09.01.2019) statt. Bereits Ende Januar ist das Wintersemester dann schon wieder zuende und die Klausuren stehen an. Wer die Gelegenheit nutzen möchte, um ihr/ sein Wissen zu einigen der interessanten Themen unserer Vorlesungen zu erweitern, hat nach den Weihnachtsferien noch drei Mal die Gelegenheit.

Bis dahin wünschen wir euch ruhige und fröhliche Feiertage mit euren Lieben!
Für den fleischlichen Weihnachtsbraten gibt es übrigens auch fantastische vegetarische Varianten, zum Beispiel auf Basis von Esskastanien und Pflaumen.

*Care steht für das “sich kümmern”/ Führsorge in allen gesellschaftlichen Bereichen

Foto: Lisa Larson-Walker auf slate.com

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1Konzeptwerk Neue Ökonomie: Über uns. o.A. Online im Internet: https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/ueber-uns/. Stand: 21.12.2018.

Aktiv werden für Ressourcen-Schutz

Die kommende Woche vom 19. bis 24. November steht im Zeichen der Veränderung. Zum Thema “Globalisierung und Umweltfolgen” gestalten wir sechs spannende Tage für euch mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten. Allen gemeinsam sind die Omnipresenz des anthropologischen Einflusses auf unserer Umwelt und die mit ihm einhergehenden tiefgreifenden Veränderungen. Für das Decken unseres Bedürfnisses nach Kommunikation in sozialen Netzwerken sterben in anderen Ländern Menschen. Für das Stillen unseres Ressourcen- und Energiehungers wird der Meeresboden in 4000 Metern Tiefe nach Mangan-Knollen abgesucht. Für die ständige Verfügbarkeit neuer und billiger Kleidung im globalen Norden werden ganze Ökosysteme vergiftet.

Mittwoch: Exkursion zur Solidarischen Landwirtschaft “Dein Hof” (Quelle: www.dein-hof.de)

Zeit klar Tisch zu machen und eine Wende einzuleiten! Ein Schwerpunkt unserer Aktionswoche ist deshalb der Abbau von natürlichen Ressourcen. Man unterscheidet hierbei zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen. Erneuerbare Ressourcen wachsen in der Spanne eines Menschenlebens vollständig und gleichwertig nach, in einem Kreislaufsystem. Gute Beispiele sind Fisch- und Waldbestände.1 Allerdings kann der Mensch diesen Zyklus unterbrechen, indem er einen zu großen Teil der Ressourcen auf einmal verbraucht und keine Regeneration stattfinden kann. So gilt ein großer Teil aller Fischarten als maximal befischt, einige auch als überfischt2 und damit in ihrer Existens bedroht.

Nicht erneuerbare Ressourcen regenerieren sich zwar ebenfalls, aber in sehr viel längeren Zeitspannen als ein Menschenleben. Dazu gehören klassischerweise mineralische Rohstoffe wie Eisen oder Nickel und die traditionellen Energieträger wie Öl oder Gas.1 Der Umgang mit diesen Ressourcen sollte also wohl bedacht stattfinden. Das Prinzip Cradle to Cradle (Von der Wiege zur Wiege) verfolgt den Ansatz, Verbrauchs- und Gebrauchsprodukte so herzustellen, dass sie nach ihrer Nutzung möglichst vollständig wieder in den Produktionskreislauf eingehen können.3 Dieser Gedanke wurde von der Politik auch in Form des Kreislaufwirtschaftsgesetzes festgehalten. Aufgrund der schwammigen Formulierungen hat es allerdings nicht die notwendigen Auswirkungen auf die deutsche Industrie.

papierpilz-bloecke
Donnerstag: Kleiner Papierpilz-Workshop

Die Aktionswoche der tuuwi bleibt nicht bei trockener Theorie und leeren Worten, sondern sorgt ganz praktisch für Veränderung. Wir setzen uns mit den nicht erneuerbaren Ressourcen und den vielfältigen Problemen auseinander, die ihr Abbau mit sich bringt. Die Filme “Blood in the Mobile” und “Das Kongo-Tribunal” (mit Input und Diskussion) visualisieren dies am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo. Aufgrund der dort abgebauten Konfliktminerale wird das Land zum Spielfeld militanter Gruppen und Großkonzerne. Der große Verlierer ist dabei die Bevölkerung. Wie wir diese Ungerechtigkeit beenden können und Ressourcen sparsam und sinnvoll einsetzen, zeigen wir euch in unseren anderen Formaten. Unter anderem erwarten euch ein Repair-Café, ein Kleidertausch, bei dem ihr ungeliebte Exemplare loswerden und neue Lieblingsstücke finden könnt und ein Stadtrundgang zur kolonialen Vergangenheit und postkolonialen Gegenwart in Dresden.
Also kommt vorbei, kommt ins Gespräch und werdet aktiv!

Einen Überblick zum bunten Programm der Aktionswoche GLOBALISIERUNG UND UMWELTFOLGEN findet ihr hier.

Ein umfangreiches Reportoire an Informationen rund um das Thema Ressourcen findet ihr auf der Internetseite des BUND.
Ressourcen sind dieses Jahr auch das Schwerpunktthema der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage (SEBIT). Noch bis zum 27. November könnt ihr verschiedenste Formate zum Thema besuchen.

Text: Theresa Zakrzewski

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[1] Lexikon der Nachhaltigkeit (2015): Ressourcen. Online im Internet: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/ressourcen_1698.htm. (Stand: 16.11.2018).
[2] Food and Agriculture Organization of the United Nations (2016): 2016. The State of World Fisheries und Aquaculture. Contributing to Food Security and Nutrition for all. Online im Internet: http://www.fao.org/3/a-i5555e.pdf. (Stand: 15.11.2018).
[3] Cradle to Cradle e.V. (2018): Kreisläufe. Online im Internet: https://c2c-ev.de/c2c-konzept/kreislaeufe/. (Stand: 16.11.2018).

tuuwi goes SoLaWi: Exkursion auf den Schellehof

Der Schellehof (Quelle: schellehof.de)

Letzten Mittwoch, am 31. Oktober konnten die Teilnehmenden der Umweltringvorlesung zu Nachhaltigem Alltag und alle Interessierten mit eigenen Augen und Händen erfahren, wie Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) aussieht. Mit 23 Leuten ging es mittags bei strahlendem Sonnenschein vom Hauptbahnhof Dresden mit der S-Bahn nach Obervogelgesang. Von dort führte eine kurze Wanderung durch den lichtdurchfluteten Wald zum Schellehof in Struppen, zwischen Pirna und Königstein.

Der Schellehof betreibt zertifizierte, bio-dynamische Landwirtschaft.1 Diese Form der Landwirtschaft strebt Kreislaufwirtschaft an: Es werden nur so viele Tiere gehalten, wie das Land ernähren kann. Der produzierte Mist erhält die Fruchtbarkeit der Felder, auf denen die Lebens- und Futtermittel angebaut werden.2 Im Fall des Schellehofes sind es unter anderem Kühe, Schafe und ziemlich laute Gänse. Auf den Äckern wachsen verschiedenste Gemüsesorten. Hofgärtnerin Christina zeigte uns beispielsweise Tomaten, Salate und Kohlesorten auf dem freien Feld und in Folientunneln. Selbst bei der Ernte anpacken durften wir nach dem Rundgang über den Hof bei Spinat und Möhren.

Hofgärtnerin Christina zeigt uns den Schellehof und seine Bewohner*innen

Und genau dieses Gemüse, könnte auf unseren Tellern landen. Denn die solidarische Landwirtschaft funktioniert auf kürzestem Weg zwischen Landwirt*in und Verbraucher*in: Unabhängig vom Markt wird ein eigenständiger Wirtschaftskreislauf aufgebaut, der transparent ist und unter fairen Bedingungen für alle Beteiligten funktioniert. Dazu schließen sich Landwirtschaftsbetriebe/ Gärtnereien und private Haushalte zu einer Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Gegen einen meist monatlichen Beitrag (kalkuliert nach den Jahreskosten der Betriebe für ihre Landwirtschaft) erhalten die Mitglieder der Gemeinschaft das ganze Jahr über die erwirtschafteten Produkte der Betriebe, sowohl direkt von den Feldern Geerntetes als auch (falls vorhanden) Weiterverarbeitetes wie Käse oder Brot.

Verbraucher*innen erhalten auf diese Weise frische, qualitativ hochwertige, regionale und saisonale Produkte, sind darüber informiert, wie, wo, durch wen und zu welchen Kosten die Produkte entstehen und können ihr Wissen zu Anbau und Herstellung von Lebensmitteln und Bodenpflege erweitern. Auf der anderen Seite erhalten die Landwirt*innen Planungssicherheit durch die abgesicherte Finanzierung, tragen somit Risiken wie schlechte Ernten nicht allein, haben ein festes Einkommen und können hochwertigere Landwirtschaft betreiben, als es unter den normalen Marktzwängen möglich wäre (z.B. tiergerechte Haltung, Förderung der Bodenfruchtbarkeit und Verwendung von samenfesten Sorten*). Die SoLaWi-Gemeinschaft ist geschützt vor den Veränderungen des offenen Marktes, hält Produkte im Kreislauf, die aufgrund von Marktnormen normalerweise im Müll landen (z.B. unförmiges Gemüse und Obst) und bewahrt Vielfalt in der Ernährung und bei den Pflanzen- und Tierarten.4

Fleißige Erntehelfer*innen

Der Schellehof ist Teil eines solchen Zusammenschlusses von Verbraucher*innen und Produzent*innen. Mitglieder erhalten hier nicht nur ihren eigenen Ernteanteil, sondern können, wie wir es bei unserer Exkursion getan haben, selbst bei der Produktion aktiv werden: Von der gemeinsamen Planung der angebauten Saaten über praktische Hilfe bei diversen Tätigkeiten auf dem Hof bis hin zur Gestaltung von Hoffesten und der Durchführung von Naturschutzmaßnahmen ist alles möglich.5

Habt ihr Lust bekommen, euer Ernährung selbst in die Hand zunehmen und gleichzeitig einen Beitrag zu gerechter Landwirtschaft zu leisten? Dann werdet Mitglied in einer Verbrauchergemeinschaft! Hier findet ihr eure nächstgelegene SoLaWi.

*Samenfeste Sorten bringen Samen zustande, welche der Ausgangspflanze in Eigenschaften und Qualität gleichen und von Landwirt*innen im Folgejahr für den Wiederanbau genutzt können, ohne teuer neues Saatgut von Großkonzernen einkaufen zu müssen. Das Gegenteil von samenfesten Sorten sind Hybride.3

Quellen:
[1] Schellehof (2018): Der Schellehof. Online im Internet: http://www.schellehof.de/schellehof.html. (Stand: 06.11.2018).
[2] Demeter (o. A.): Wirtschaften im Kreislauf. Biodynamische Landwirtschaft. Online im Internet: https://www.demeter.de/biodynamische-landwirtschaft. (Stand 06.11.2018).
[3] Alnatura (2018): Was bedeutet “samenfest”? Online im Internet: https://www.alnatura.de/de-de/magazin/faq/cms-hybride-fragen-und-antworten/was-bedeutet-samenfest. (Stand 08.11.2018).
[4] Netzwerk Solidarische Landwirtschaft (2018): Was ist solidarische Landwirtschaft? Online im Internet: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/das-konzept/. (Stand: 08.11.2018).
[5] Schellehof (2018): Die Verbrauchergemeinschaft für Dresden, Pirna und die Sächsische Schweiz. Online im Internet: http://www.schellehof.de/verbraucher-gemeinschaft-dresden.html. (Stand: 08.11.2018).

Text: Theresa Zakrzewski, Fotos: Jana Lintz